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5.12.2009, 20:00 @ LIEBFRAUENKIRCHE Lindenau

JACASZEK



JACASZEK

Michal Jacaszek (Elektronik), Stefan Wesolowski (Violine) und Anna Smiszek-Wesolowska (Cello) 

Michal Jacaszek wurde gegen Ende der 1990er Jahre in Polen mit wunderschönem Karaoke-Kalk-artigen Lo-Fi Elektropop bekannt. Wie so viele Musiker im aktuellen Elektronik und experimentellen Pop hat er u.a. durch die Arbeit mit klassisch ausgebildeten Musikern längst die Grenzen zwischen Pop, Klassik, neuer Musik, Kunst und Minimalismus eingerissen. Eine seiner jüngsten Produktionen ist eine Auseinandersetzung mit dem Werk des Poeten Jan Kochanowskis: Er interpretiert seine "Treny" (Trauergedichte) unter Beteiligung klassischer Musiker und durch elektronisch bearbeitete Vokalimprovisationen. Beruehrend, elegisch und mystisch schoen.

Die CD "Treny" wurden paralell beim renommierten polnischen Indielabel "Gusstaff Records" und dem norwegischen Miasmah Label veröffentlicht. 

"Marsen Jules, Arvo Part, Zbigniew Preisner's soundtrack work for Krzysztof Kieslowski, Deaf Center, Max Richter, Erik Satie, Alberto Iglesias - if you are familiar and in awe of any or all of these names then this latest album on the exceptional Miasmah label will no doubt end up on your essential listening pile for the foreseeable future. Jacaszek has managed with "Treny" to assemble an album so heart-stoppingly beautiful and personal that we've been stunned into silence for its entire 55 minute duration. [...] ...feels like a hugely important piece of work, far outweighing almost anything else we've heard in the modern classical field these last eighteen months. Cinematic without ever feeling contrived, "Treny" is surely one of the most impressive, mystical and astonishing albums of the year" (Boomkat)

www.myspace.com/jacaszek
www.jacaszek.com
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Der Abend wird eröffnet von 
WENZEL & THE DASHINGTONS

ist ein Nebenprojekt der der Gruppe "nufa", die in Ulm gegruendet - dort 2007 mit dem Kulturfoerderpreis ausgezeichnet wurde - und mittlerweile in Leipzig ansaessig ist. Die nufa-Mitglieder betreiben ganz nebenbei auch den ueber die Stadtgrenzen hinaus bekannten Projektraum "Die Kassette".

Bei Wenzel and the Dashingtons widmen sich die Musiker ganz der freien Improvisation. Das kann sphärisch schön oder knarrend laut werden und kommt immer auf Raum, Zeit und Wetter an. Denn das Schöne ist: Wenzel darf alles.

nufa arbeitete mit KünstlerInnen wie Hans-Joachim Irmler (faust), Bernadette La Hengst, Bill Elgart oder Jens Döring (e.stonji) und hat mit Wenzel and the Dashingtons ihren Stil der freien Improvisation gefunden. nufa veroeffentlichten Ihr Debutalbum auf "Klangbad", dem Label der Krautrocklegende Faust.

Wenzel and the Dashingtons sind: Jonas Dorn (Gitarre & Beats) Benjamin Dörr (Bass & Effekte), Bodo Hansen (Synth & Beats) Jacob Schneikart (Percussion & Bass)

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